Friedhof der Kuscheltiere

Filed under: reisen — wortkarg at 7:27 pm on Mittwoch, September 13, 2006

Panda

Fatale Notengebung

Filed under: film — wortkarg at 1:38 pm on Montag, August 28, 2006

Und ewig grüßt der Notenständer

Alain DelonDie einnehmende Schönheit von Filmen wie Deux hommes dans la ville liegt für mich vor allem darin begründet, dass bereits in den ersten Anklängen der Musik der schicksalhafte, somit unentrinnbare, Weg des Protagonisten eingeschrieben mitschwingt. Philippe Sarde ist das in diesem Film vorzüglich gelungen. Der Film gefällt auch sonst ausnehmend gut.

Citizen Cotten

Filed under: film — wortkarg at 9:41 pm on Sonntag, August 20, 2006

Alter schützt vor Penunze nicht

Joseph CottenMan (er)kennt ihn (noch). Die Rede ist von Joseph Cotten.

In den 60er und 70er Jahren verschlug es Jedediah immer öfter ins eoropäische, vorwiegend italienische, Kino. Ein kleines Zu- resp. Gnadenbrot, wenn man so will.

Das Bild stammt aus dem Film Syndicate Sadists, in welchem auf die Figur des John J. Rambo womöglich zum ersten Mal filmisch Bezug genommen wird. Tomas Milian gibt ihm die entsprechend abgehalftert desillusionierte Note. Auch erinnert der Plot ein wenig an Leones ersten großen Leinwanderfolg “Für eine Handvoll Dollar”.

Grabgeflüster

Filed under: flüchtiges — wortkarg at 7:53 pm on Sonntag, August 13, 2006

Der Mann der die Frauen liebte

Truffauts RuhestätteNeben den Blumen und der Karte samt Aufschrift l’homme qui aimait les femmes (“Der Mann der die Frauen liebte”) befinden sich zwei Kino-Eintrittskarten auf Truffauts Grabplatte. Sehr schöne Geste. Schnief.

Herrenloser Pariser Pylon

Filed under: reisen — wortkarg at 10:14 pm on Mittwoch, August 9, 2006

- in leicht eingeknicktem Zustand, sucht neues Zuhause.

Pariser PylonIn der Nähe meines Hostels fiel mir dieser, am Strassenrand vor sich hin vegitierende und in schwerster Agonie befindliche, Pylon auf.

Nun passiert es wahrlich nicht oft, dass ein Pylon meine sensible Seite berührt, aber die Art und Weise wie dieses, wohl in seinen letzten Atemzügen befindliche, Strassen-Hütchen einem sehr kleinen Auto noch ein Obdach zu spenden vermochte, hat es mir dann doch angetan.

Adieu, mon bon pylône!

Pariser Petitesse

Filed under: film,reisen — wortkarg at 10:40 pm on Dienstag, August 8, 2006

Vor wenigen Tagen vor die Linse gelaufen

Jamel DebbouzeLeider nur recht mühsam als Jamel Debbouze (Einziger Lichtblick aus Bessons letzem Film) auf dem hastigst von mir geknipsten Foto zu erkennen.

Sieht im wahren Leben noch kleiner und hagerer als auf der großen Kinoleinwand aus. Sein Begleiter war zwei Köpfe größer. Wirkte sehr sympathisch, Debbouze.

Mein Fotoapparat gebar dieses Foto am Rande eines Musik-Festivals an der Pariser Seine.

Paris – Beijing – Tokio

Filed under: flüchtiges — wortkarg at 4:20 pm on Montag, Juli 31, 2006

Eigenartig
Rucksack

Dieser recht mitgenommene kleine Rucksack, den ich vor mehr als zehn Jahren für einen Kasten Bier erstanden habe, hat mir auf meinen Reisen zumeist gute Dienste geleistet. Sobald allerdings ein Kurzurlaub, wie der morgig beginnende einwöchige Paris-Ausflug, ansteht, reicht der Stauraum nicht mehr aus. Eigenartig deshalb, da ich diesen kleinen Racker bei meinen ausladenden Asien-Reisen zumeist nur zu einem Viertel befülle.

Tibetisches Billard II

Filed under: reisen — wortkarg at 9:18 pm on Montag, Juli 24, 2006

Wetterfeste Spielwiese II
Billard in Gyanze

Um nach Xigaze zu gelangen, muss man erst die 3977m hoch- gelegene Stadt Gyangzê passieren.

Entgegen den Gepflogenheiten in Xigaze wird hier schon mal auf dem Gehweg der Queue geschwungen. Bildquelle: Kathrin.

Tibetisches Billard

Filed under: reisen — wortkarg at 6:18 pm on Montag, Juli 24, 2006

Wetterfeste Spielwiese
Billard auf Tibetisch

Was dem Mongolen sein Ping Pong, ist dem Tibeter sein Billard. Und dies vorzugsweise im Freien.

Das Bild wurde von Kathrin auf Ihrer Reise durch Tibet in der Stadt Xigaze geknipst.

Mongolisches Ping Pong

Filed under: film — wortkarg at 12:25 pm on Montag, Juli 24, 2006

Junges Chinesisches Kino

Mongolisches Ping PongDie Insignien westlicher Moderne sind dabei merklich ins Alltagsgeschehen des mongolischen Nomadentums einzusickern. Dabei überlässt es der Regisseur dem Zuschauer über diesen Umstand eine Wertung abzugeben. Hierzu passend der Kommentar unseres kleinen Helden, der auf die Feststellung, dass ihn nach der jüngsten Eskapade zu Hause wohl eine Tracht Prügel erwarte, trocken erwidert:”Wenn die Strafe kommt, dann kommt sie. Da kann ich auch nichts machen.”

Dabei bettet Hao Ning das Geschehen in überwältigende Bildkompositionen, welche die Weiten der mongolischen Steppe spürbar werden lassen. Berauschend, das!

Die DVD ist unter folgendem Link bei Amazon zu beziehen:

Mongolian Ping Pong

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