Paris – Beijing – Tokio

Filed under: flüchtiges — wortkarg at 4:20 pm on Montag, Juli 31, 2006

Eigenartig
Rucksack

Dieser recht mitgenommene kleine Rucksack, den ich vor mehr als zehn Jahren für einen Kasten Bier erstanden habe, hat mir auf meinen Reisen zumeist gute Dienste geleistet. Sobald allerdings ein Kurzurlaub, wie der morgig beginnende einwöchige Paris-Ausflug, ansteht, reicht der Stauraum nicht mehr aus. Eigenartig deshalb, da ich diesen kleinen Racker bei meinen ausladenden Asien-Reisen zumeist nur zu einem Viertel befülle.

Tibetisches Billard II

Filed under: reisen — wortkarg at 9:18 pm on Montag, Juli 24, 2006

Wetterfeste Spielwiese II
Billard in Gyanze

Um nach Xigaze zu gelangen, muss man erst die 3977m hoch- gelegene Stadt Gyangzê passieren.

Entgegen den Gepflogenheiten in Xigaze wird hier schon mal auf dem Gehweg der Queue geschwungen. Bildquelle: Kathrin.

Tibetisches Billard

Filed under: reisen — wortkarg at 6:18 pm on Montag, Juli 24, 2006

Wetterfeste Spielwiese
Billard auf Tibetisch

Was dem Mongolen sein Ping Pong, ist dem Tibeter sein Billard. Und dies vorzugsweise im Freien.

Das Bild wurde von Kathrin auf Ihrer Reise durch Tibet in der Stadt Xigaze geknipst.

Mongolisches Ping Pong

Filed under: film — wortkarg at 12:25 pm on Montag, Juli 24, 2006

Junges Chinesisches Kino

Mongolisches Ping PongDie Insignien westlicher Moderne sind dabei merklich ins Alltagsgeschehen des mongolischen Nomadentums einzusickern. Dabei überlässt es der Regisseur dem Zuschauer über diesen Umstand eine Wertung abzugeben. Hierzu passend der Kommentar unseres kleinen Helden, der auf die Feststellung, dass ihn nach der jüngsten Eskapade zu Hause wohl eine Tracht Prügel erwarte, trocken erwidert:”Wenn die Strafe kommt, dann kommt sie. Da kann ich auch nichts machen.”

Dabei bettet Hao Ning das Geschehen in überwältigende Bildkompositionen, welche die Weiten der mongolischen Steppe spürbar werden lassen. Berauschend, das!

Die DVD ist unter folgendem Link bei Amazon zu beziehen:

Mongolian Ping Pong

Der kleine Cäsar

Filed under: film — wortkarg at 10:53 pm on Donnerstag, Juli 20, 2006

Eine Reise in die Zeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

Edward G. Robinson Als drei Programme den abendlichen filmischen Ausklang bestimmten und Edward G. Robinson noch einen Namen hatte. Einen Namen der nicht nur eingeweihten Filmnerds ein Begriff war.

Ergreifend ist die Szene in welcher Rico, der kleine Cäsar, merkt, dass er den Abzug seines Revolvers nicht betätigen kann um den einzigen Zeugen (und Freund) eines von ihm begangenen Mordes zu beseitigen. In diesem Moment erwächst in ihm die Erkenntnis, dass sein steiler, mit skrupelloser Brutalität gepflasterter, Aufstieg in der Welt halbseidener Gesellen zu Ende ist. Zögern, gar aus freundschaftlichen Banden, wird in einer Welt, in der das Recht des Stärkeren gilt, mit dem Tod bestraft.

Die DVD ist unter folgendem Link zu einem unschlagbaren Preis bei Amazon zu beziehen:
Der kleine Cäsar

Toilettenpracht

Filed under: reisen — wortkarg at 3:46 pm on Mittwoch, Juli 19, 2006

toilettenprachtEine große Stadt benötigt entsprechend viele Klos. Derart viele Plumpsklos auf einem Fleck findet man in Kunming. Zu meinem Glück beehrte ich diesen heimelichen Ort der Kontemplation zu einem sehr ruhigen Zeitpunkt.