Marxens Opera

Filed under: film — wortkarg at 10:18 am on Mittwoch, Mai 31, 2006

Irren – eine allzu menschliche Angelegenheit

Da habe ich mich hier wohl tatsächlich getäuscht.

Den Beweis trete ich mit Harpo und folgendem Bild an:

harpos liegekomfort

Das Bild stammt übrigens aus folgendem Film.

Duke Togo

Filed under: film — wortkarg at 9:08 pm on Sonntag, Mai 28, 2006

Sonny Chiba trifft Weisheit

In dem Film Golgo 13 Kowloon Assignment ist folgende Bemerkung des Hau Drauf-Recken Sonny Chiba zu vernehmen:

Golgo13

Den ersten Schuss hast du aus Wut abgegeben.

Den zweiten aus Angst.

Und den dritten aus Liebe.

Selbst einer harten Schale samt angespannter Gesichtsmimik ist Poesie eben nicht fremd.

Analyze This!

Filed under: flüchtiges — wortkarg at 9:43 am on Donnerstag, Mai 25, 2006

Via filmtagebuch auf folgenden Beitrag gestoßen. Hierbei besticht vor allem ein Satz aus des Meisters Mund:

“Analysis is only about taking a person apart.”

Wunderbar treffend! Nur scheint mir manchmal die Ausgewogenheit psychischer Befindlichkeitsanteile, mal mehr mal minder, aus der Balance geraten zu sein, weswegen eine Intervention gerechtfertigt erscheint. Ob die Psychoanalyse hierbei das Mittel der Wahl sein sollte, steht auf einem anderen Blatt.

Mutter Courage

Filed under: film — wortkarg at 9:13 pm on Montag, Mai 22, 2006

Doinel und die Liebe!

Ein Dialog, der mich schon immer faszinierte:
schlaefer

Antoine Doinel: “Du bist meine kleine Schwester, meine Tochter, du bist meine Mutter.”

Christine Darbon Doinel: “Ich wäre auch gerne deine Frau gewesen.”

Ist übrigens dem Film Tisch und Bett von François Truffaut entliehen.

Die Geister die ich rief

Filed under: flüchtiges — wortkarg at 8:50 am on Sonntag, Mai 21, 2006

Gestern in der Zeit geblättert und im Artikel Freud und die Baba Iawos, in dem es um die nicht vorhandene Verträglichkeit psychoanalytischer Redekur und traditionellem afrikanischen Heilertum geht, folgende Schlussbemerkung entdeckt:

Ein Mann aus dem Senegal, welcher sich seit 5 Jahren in psychoanalytischer Behandlung befand, wurde zum Autor besagten Artikels geschickt.

Der Senegalese meinte zu diesem: “Die psychoanalytische Behandlung war sehr interessant. Ich habe die Weißen beim Denken beobachten können. Jetzt aber muss etwas Ernsthaftes in Angriff genommen werden – ich muss mich heilen lassen.”

Nun ja, ich fand’s lustig.

P.S.: Ich weiß, Freud ging es nicht um die Heilung, sondern um die Möglichkeit zwischen diesem oder jenem Weg frei wählen zu können. Trotzdem fand ich’s lustig.

Ein wenig Godard

Filed under: flüchtiges — wortkarg at 11:52 pm on Samstag, Mai 13, 2006

Nouvelle Vague auf Slowenisch!

Ja, es gibt sie die Zeiten, in denen selbst Väter eine gewisse Lässigkeit vermuten lassen. Der in der Mitte ist mein Papa. Wobei ich mir etwas mehr Truffaut schon gerne wünschte.
schlaefer

Reis(en)

Filed under: reisen — wortkarg at 12:17 am on Donnerstag, Mai 11, 2006

Erdnah bettet es sich am schönsten

In unregelmäßigen Abständen werde ich das ein oder andere Buidel von meinen Reisen zum Besten geben. Viel Spass!

schlaefer

Kindereien

Filed under: film,flüchtiges — wortkarg at 7:13 pm on Montag, Mai 8, 2006

Absicht oder nicht?

Text?In längst verblichenen Jugendtagen hätte ich mich gefragt, ob der Kratzer auf dem Rücken und das Rot auf dem Bild, Zufall seien oder des Regisseurs Intention. Heute wohl nicht mehr. Denke ich.

Der Filmschnipsel stammt übrigens aus Aldo Lados vorzüglichem Malastrana.

Brokeback L’Amour

Filed under: film,kino — wortkarg at 9:36 pm on Samstag, Mai 6, 2006

Momente, die Kino ausmachen.

Text?Manchmal trifft es sich, dass sich die Schönheit eines Filmes in der eines anderen in einer einzigen Geste manifestiert. So geschehen beim ebenfalls wunderbaren Brokeback Mountain. Je weiter dieser seine Geschichte im Dunkel des Kinosaales fortspann, desto deutlicher nahm ein Bild aus Ming-liang Tsais Vive L’Amour vor meiner inneren Iris Gestalt an. Die Geste der Faust nämlich. Wunderbar.